Dinosaurier Wiki
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Wikipediaartikel:
„Dale Russell“

Dale Alan Russell (* 27. Dezember 1937 in San Francisco, Kalifornien) ist ein kanadischer Paläontologe, der sich mit Dinosauriern beschäftigt.[1]

Leben[]

Russell studierte an der University of Oregon (1958) und der University of California, Berkeley (Master-Abschluss 1960) und wurde 1964 an der Columbia University in Geologie promoviert. Als Post-Doktorand war er 1964/65 an der Yale University. Danach war er ab 1965 Kurator für Wirbeltier-Paläontologie am National Museum of Canada in Ottawa, wo er ab 1977 Direktor der Abteilung Paläobiologie war. Ab 1995 war er Senior Curator am Naturgeschichtsmuseum der North Carolina State University. Dort hat er auch in der Fakultät für Geowissenschaften eine Professur. Inzwischen ist er emeritiert. Er ist Adjunct Professor an der California State University in Sacramento. 1996 erhielt er den Bancroft Award der Royal Society of Canada.

Russell war an den sehr ergiebigen Dinosaurier-Ausgrabungen in Alberta (Dinosaurier-Provinzpark) beteiligt und in den 1980er Jahren mit Philip J. Currie und Dong Zhiming Organisator eines kanadisch-chinesischen Gemeinschaftsprojekts für Dinosaurier-Ausgrabungen. Er benannte verschiedene Dinosaurierarten, darunter den Tyrannosauriden Daspletosaurus und verschiedene Dinosaurier, die er auf Ausgrabungen in China mit gefunden hatte.

Er spekulierte früh über außerirdische Ursachen für das Aussterben der Dinosaurier (damals noch eine Supernova) und spekulierte über ein hypothetisches intelligentes Endprodukt der Dinosaurierevolution, falls diese nicht ausgestorben wären, einem Dinosauroid (nach Russell am ehesten aus Troodon hervorgegangen), wie auch Carl Sagan in Dragons of Eden (1977). Außerdem veröffentlichte er über Implikationen paläontologischer Forschung für die Frage außerirdischen Lebens.[1]

Einzelnachweise[]

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