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Gladocephaloideus
"Schwertkopfform"
Gladocephaloideus jingangshanensis
Anatomie
Flügelspannweite:

1,5 Meter

Gewicht:

5 Kilogramm

Besonderheiten:

einer der wenigen Pterosaurier, bei dem man Haare nachweisen konnte.

Verbreitung
Fossilfundort:
  • Yixian Formation, Jingangshan, Provinz Liaoning (China)
  • Jiufotang Formation, Chaoyang, Liaoning (China)
Zeitalter:

Kreide: Barremium - Aptium (vor 130-112 Mio. Jahren)

Gladocephaloideus war ein Pterosaurier der Unterkreide aus China. Er ist momentan der einzige Vertreter der Familie Gallodactylidae.[1]

Fossilbericht[]

Entdeckungsgeschichte[]

Funde[]

  • IG-CAGS-08-07 (Holotyp): Dieser Fund, eines vermutlich juvenilen Exemplares, besteht aus einem fast kompletten Schädel, die vorderen Halswirbeln und Teilen der Hintergliedmaßen.
  • JPM 2014–004: Dieser Fund, eines juvenilen Exemplares, besteht aus einem fast vollständigem Skelett, welchem nur das linke Hintergliedmaß, einige untere Rückenwirbel, das Kreuzbein und der Schwanz[2]
Gladocephaloideus

JPM 2014-004 mit Linien-Zeichnung.[3]


Paläobiologie[]

Körperbau[]

Gladocephaloideus besaß mit 182 Millimetern, einen relativ langen Kopf. Im vorderen Viertel des Ober- und Unterkiefer saßen 50 kurze, dünne Zähne mit scharfen Spitzen. Auf jeder Seite des Oberkiefers saßen jeweils 13 und auf jeder Seite des Unterkiefers saßen jeweils 12 Zähnen.

Am Hinterkopf und am Nacken saßen kleine Haare (eng. pycnofibre), welche vermutlich zum Kälteschutz dienten.[2]

Ernährung[]

Mit den zahlreichen kleinen und dünnen Zähne im Ober- und Unterkiefer war es Galdocephaloideus vermutlich möglich kleine Fische und Wirbellose aus dem Wasser und dem Schlamm in Ufernähe zu sieben.[1]

Systematik[]

Subtaxa[]

  • Gladocephaloideus
    • G. jingangshanensis ( et al., 2012)

übergeordnete Taxa[]

Taxonomie[]

Arten[]

  • G. jingangshanensis ist die einzige bekannte Art dieser Gattung. Sie wurde 2012 von Junchang Lü, Qiang Ji, Xuefang Wei und Yongqing Liu beschrieben. Das Art-Epitheton "jingangshanensis" verweist auf die Region Jingangshan, in welcher der Holotyp gefunden wurde.[2]

Einzelnachweise[]

4. Startbild: By Junchang Lü, Martin Kundrát, Caizhi Shen - http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0154888, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49181073
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