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Talarurus ist eine Gattung der Vogelbeckensaurier aus der Gruppe der Ankylosauria. Er lebte in der frühen Oberkreide in Asien.


Merkmale[]

Die Länge von Talarurus wird auf 4 bis 6 Meter geschätzt und sein Schädel war rund 24 Zentimeter lang.

Der Talarurus hatte den typischen Körperbau der Ankylosauria mit den kurzen, stämmigen Gliedmaßen und der aus Knochenplatten bestehenden Panzerung.

Der Schwanz endete wie bei allen Ankylosauridae in einer knöchernen Keule, die der Feindabwehr diente. Diese Keule war bei Talarurus schlanker als bei anderen Ankylosauriern.

Der Schädel war wie bei allen Ankylosauridae breit und wuchtig und an der Schnauzenspitze mit einem zahnlosen Hornschnabel ausgestattet. Die kleinen, blätterförmigen Zähne waren an eine pflanzliche Ernährung ausgerichtet.

Entdeckungsgeschichte[]

In der Mongolei der 1950er Jahre wurden die Fossilfunde des Talarurus bei einer sowjetisch-mongolischen Expedition entdeckt und vom russischen Paläontologen Jewgeni Alexandrowitsch Maleev erstbeschrieben.

Der Name Talarurus (griechisch für "Weidenkorb-Schwanz") spielt auf die verwobenen Schwanzwirbel an, die die Schwanzkeule stabilisierten. Einzige Art und somit Typusart ist Talarurus plicatospineus.

Die Funde werden in die frühe Oberkreide (Cenomanium bis Turonium) auf ein Alter von 100 bis 89 Millionen Jahre datiert.

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