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Velafrons war ein Hadrosaurier der Unterfamilie der Lambeosaurinae. Er lebte während der späten Kreidezeit im heutigen Mexiko und ist von einem gut erhaltenen Schädel bekannt.[1]

Beschreibung[]

Fossilbericht[]

Velafrons coahuilensis skull

Holotypus[2]

Entdeckungsgeschichte[]

Funde[]

  • CPC-59 (Holotyp): Dieser Fund besteht aus einem teilweise erhaltenem Schädel eines subadulten Exemplars.[3]
  • CPC 904.1: Dieser Fund besteht aus recht vollständigem, linken Oberkiefer, dem lediglich einige hintere Ansätze fehlen und der etwas deformiert ist. Seine genaue Zuordnung ist jedoch zweifelhaft, da sich lediglich die Zugehörigkeit zur Lambeosaurinae aussagen lässt.[4]

Stratigraphie[]

Der Holotyp wurde im 7A Steinbruch, rund einen Kilometer nordöstlich der Stadt Rincon Colorado in der Cerro del Pueblo Formation gefunden. Der Steinbruch befindet sich ungefähr 335 Meter über der Basis der Formation.[3]

  • Cerro del Pueblo Formation
    • Difunta Gruppe
      • Parras Becken

Paläobiologie[]

Körperbau[]

Ernährung[]

Paläoökologie[]

Systematik[]

Subtaxa[]

  • Velafrons
    • V. coahuilensis (Gates et al., 2007)

übergeordnete Taxa[]

Taxonomie[]

  • Velafrons wurde erstmals von Gates et al. (2007) benannt. Sein Typ ist V. coahuilensis.
  • Er wurde der Lambeosaurinae von Gates et al. (2007) zugeordnet. Diese Zuordnung wurde von Prieto-Márquez (2010), Prieto-Márquez & Salinas (2010), Prieto-Márquez & Wagner (2010) bestätigt.
  • Er wurde der Lambeosaurini von Sullivan et al. (2011) zugeordnet. Diese Zuordnung wurde von Prieto-Márquez (2013) bestätigt.
  • Er wurde der Lambeosaurinae von Ramírez-Velasco et al. (2012) zugeordnet. Diese Zuordnung wurde von Ramírez-Velasco et al. (2014), Cruzado-Caballero & Powell (2017) und Takasaki et al. (2019) bestätigt.
  • Er wurde der Corythosaurini von Cruzado-Caballero et al. (2013) zugeordnet.[5]

Arten[]

  • V. coahuilensis ist die einzige bekannte Art dieser Gattung. Sie wurde 1993 von Terry A. Gates, Scott D. Sampson, Carlos R. Delgado De Jesús, Lindsay E. Zanno, David Eberth, René Hernandez-Rivera, Martha C. Aguillón Martinez und James I. Kirkland beschrieben. Das Art-Epitheton bezieht sich auf den Fundort im Bundesstaat Coahuila.[3]

Siehe auch[]

Einzelnachweise[]

6. Startbild: Von Nobu Tamura - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19460444
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